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Die kulinarische Oase im Wittelsbacher Land
In Augsburg fing Martin Wastl Feuer − sozusagen Küchenfeuer, als er
23-jährig eine Studentenkneipe betrieb. Vom Kochen fasziniert machte er,
inzwischen 28 Jahre alt, eine intensive Kochlehre. Kochen war ab
diesem Moment seine Leidenschaft.
“Ich möchte nie stehen bleiben, denn Kochen ist faszinierend kreativ”,
meint Wastl, der manche Tricks und Tipps von seinen kulinarischen
Ziehvätern und − müttern abschaute.
Der Zufall wollte es, dass seine Schwester just im Tavernwirt zu Sulzbach
heiratete und dieses, ihm von Kindheit her vertraute, Wirtshaus kurz
darauf vakant war. Baron von Gravenreuth, der Eigentümer des Traditionshauses,
gab ihm 1993 den Zuschlag weil er im Ort aufgewachsen ist.
Sein gastronomisches Konzept knüpft an die Tradition der Tavernwirtschaften
aus dem 19. Jahrhundert. Es waren die besten Gasthäuser in Bayern,
wo die Reisenden üppig und fein tafelten, während die Postkutschenpferde
gewechselt wurden.
“Tavern” kommt nämlich von “tafeln” und nicht von der Bezeichnung
südeuropäischer Einkehr. Also gut und gepflegt soll es hier sein, eine
kulinarische Entdeckung und belebendes Idyll ganz nach Wittelsbacher Lebensart.
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